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Bundensarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.

Aktuelle Mitteilungen

Neues 10.04.2017

Fachtagung Migration und Wohnunglosenhilfe

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EU-MigrantInnen und Geflüchtete: Migration in die Wohnungslosigkeit

- Handlungsansätze und Positionierungsbedarfe -

Fachtagung für Migration und Wohnungslosenhilfe - 22./23. Juni 2017, Weimar


Eine große Zahl von Flüchtlingen und MigrantInnen sucht Schutz, Arbeit und Auskommen in Deutschland. Diese Menschen werden zu einem Großteil nur unzureichend in Massenunterkünften versorgt oder leben unter widrigsten Umständen in Armut und unzumutbaren Wohn- und Arbeitsverhältnissen. Alle diese Menschen sind auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen, der inzwischen in vielen Regionen Deutschlands Mangelware ist.

Neues 29.03.2017

Broschüre Hospiz- und Wohnungslosigkeit ist erschienen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e. V. (DHPV) haben die Broschüre Hospiz und Wohnungslosigkeit. Sterben, Tod und Trauer. Sterbende wohnungslose Menschen begleiten. herausgegeben.

Hospiz- und Palliativversorgung soll alle Menschen erreichen - auch Menschen in der Wohnungslosigkeit. Der DHPV und seine Stiftung, die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung (DHPS), hatten deshalb eine Arbeitsgruppe mit Expertinnen und Experten der Wohnungslosenhilfe sowie der Hospiz- und Palliativarbeit ins Leben gerufen, um Grundlagen für eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe sowie Hospiz- und Palliativdiensten und -einrichtungen zu schaffen.

Neues 02.03.2017

Armutsbericht 2017: Anstieg der Armut in Deutschland auf neuen Höchststand.

Verbände beklagen skandalöse Zunahme der Armut bei allen Risikogruppen und fordern armutspolitische Offensive

Die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent angestiegen, so der Befund des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, der dieses Jahr wieder unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erscheint. Nach Aussagen des Verbandes markiert dieser Höchstwert einen mehrjährigen Trend wachsender Armut. Er fordert die Politik zu einem entschlossenen Handeln in der Arbeitsmarktpolitik, beim Wohnungsbau, in der Bildung und dem Ausbau sozialer Dienstleistungen und Angebote in den Kommunen auf. Voraussetzung für eine offensive Armutsbekämpfung sei ein rigoroser Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik.

Neues 23.02.2017

BAG Wohnungslosenhilfe unterstützt Bündnis "Reichtum umverteilen ..."

Die Bundearbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. unterstützt das Bündnis "Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle".

Wohnungslosigkeit ist die extremste Form sozialer Ausgrenzung. Wohnungslose Menschen sind nicht nur aus dem Wohnungsmarkt ausgegrenzt, sondern auch aus anderen existenziellen Lebensbereichen wie: Erwerbsarbeit, Bildung und medizinischer Versorgung. Deswegen fordern wir eine nachhaltige Nationale Strategie zur Überwindung von Wohnungsnot und Armut – und diese Strategie kann es nur mit einem starken Sozialstaat geben.

Unterzeichnen auch Sie den Aufruf "Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle".

Presse 06.04.2017

Der Bundeswahlkampf beginnt – Die BAG Wohnungslosenhilfe mischt sich ein

Berlin, 06.04.2017. Der Bundeswahlkampf ist angelaufen. Mit dem heute veröffentlichten Aktionsprogramm Wahlen mischt sich die BAG Wohnungslosenhilfe aktiv in den Bundestagswahlkampf ein. Unter dem Titel „Wohnungslosigkeit überwinden!“ präsentiert der Bundesdachverband der Wohnungslosenhilfe ein Aktionsprogramm mit fünf zentralen Vorschlägen, wie einer der derzeit größten sozialen Problemlagen effektiv begegnet werden kann.

Presse 05.04.2017

Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW: Wohnungslose ohne feste Meldeadresse müssen Eintrag in das Wählerverzeichnis jetzt beantragen

Berlin, 04.04.2017. Wohnungslose Bürgerinnen und Bürger ohne feste Meldeadresse besitzen selbstverständlich ein Wahlrecht. Um dieses wahrzunehmen, müssen sie aber vorab ihre Eintragung in die Wählerverzeichnisse beantragen, dafür bleibt aber nicht mehr viel Zeit. Die Stichtage, 13. April in Schleswig-Holstein und 21. April in Nordrhein-Westfalen, rücken näher. Die Antragstellung muss persönlich und unter Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises erfolgen. Für das Verfahren gibt es in den Kommunalverwaltungen in der Regel einen entsprechenden Vordruck. Darauf wies heute die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) in Berlin erneut hin.

Presse 07.02.2017

Wohnungslosen die Teilnahme an Wahlen 2017 ermöglichen

Berlin, 07.02.2017. In diesem Jahr finden neben den Wahlen zum Deutschen Bundestag Landtagswahlen im Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen statt. Wohnungslose Bürgerinnen und Bürger ohne feste Meldeadresse besitzen selbstverständlich ein Wahlrecht. Um dieses wahrzunehmen, müssen sie vorab ihre Eintragung in das Wählerverzeichnis beantragen.

In jedem Fall gilt es, Menschen ohne festen Wohnsitz den Gang zur Wahlurne ohne großen bürokratischen Aufwand zu gewährleisten.  „Die Kommunen sollten den wohnungslosen Bürgerinnen und Bürgern den Eintrag in das Wählerverzeichnis komplikationslos ermöglichen und an den Treffpunkten und Anlaufstellen der Wohnungslosen entsprechend informieren“, erklärte Thomas Specht, Geschäftsführer der BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W).

Presse 25.01.2017

Erster Kältetod 2017: Wohnungsloser Mann in Hessen erfroren

Kältehilfe auch in den Landkreisen erforderlich

Berlin, 25.01.2017. Ein 53-jähriger wohnungsloser Mann ist im Landkreis Gießen erfroren. Er war bereits am 15. Januar 2017 tot aufgefunden worden. Auf eine Obduktion verzichtet die Staatsanwaltschaft, weil eine erste Leichenschau ein Fremdverschulden am Tod ausschließt.

Seit Jahren fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W), der Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, zusätzliche Anstrengungen in der Kältehilfe und bei der Notunterbringung in Deutschland, um den Kältetod wohnungsloser Menschen zu verhindern.